
Foto: Pichugin Dmitry
Die besten Safari-Lodges in Botswana
Auf einer Fläche in etwa so groß wie Frankreich leben gerade einmal 1,8 Millionen Einwohner – damit ist Botswana eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde. Anstatt Menschen gibt es jede Menge Tiere und Natur. Im Süden liegt die Kalahari-Halbwüste mit endlosen Dorn- und Grassavannen sowie große seichte Seen, die während der Trockenzeit zu Salzpfannen und Salzseen austrocknen. Der Nordwesten mit dem Okavangodelta ist ein wahres Eldorado für Elefanten, Giraffen, zahlreiche Antilopenarten, Löwen, Leoparden, Geparden, Zebras, Flusspferde und rund 400 verschiedene Vogelarten.
Eagle Island Camp, OkavangodeltaNehmen wir heute das Boot, das Kanu oder den Jeep? Oder doch lieber zu Fuß gehen? Wer vom Eagle Island Camp aus auf Safari geht, hat die Qual der Wahl, denn das Okavangodelta ist reich an Tieren und üppiger Natur. Die Gefahr sich satt zu sehen, geschweige denn jemals alle Tiere vor die Kamera zu bekommen, besteht nicht. Oder wie wäre es mit der Faulenzervariante: die Seele in der Hängematte auf dem privaten Aussichtsdeck baumeln lassen und warten bis die Giraffen, Zebras und Hippos dort vorbeitrotten. Und wo findet man solch ein Paradies fernab von der Zivilisation? Auf der Xaxaba-Insel, umgeben von den Flussläufen und eingerahmt von Illalla-Palmen. Die 13 Suiten des Eagle Island Camps stehen auf erhöhten Holzpodesten und sind mit traditionellen afrikanischen Strohdächern versehen. www.eagleislandcamp.com, buchbar über Intosol, Preis pro Person pro Nacht im Zeltchalet inklusive Vollpension, Getränken, Game Drives und einer Helikoptersafari, ab 658 Euro (je nach Saison), Preis pro Person mit gleicher Leistung in der Honeymoon Suite mit Privatpool, 1.050 Euro, www.intosol.de
Sanctuary Chief’s Camp, Moremi-Wildpark Wo liegt die Raubtierhauptstadt von Botswana? Auf Chief's Island, im Westen des Moremi-Wildparks. Löwen und deren Gespielinnen, Elefantenherden und seit Kurzem auch wieder weiße Nashörner sind zu beobachten. Und dazu müssen die Gäste ihr geräumiges Zelt oft nicht einmal verlassen. Die zwölf Luxuszelte liegen versteckt im Schatten großer Jackalberry Trees. Es ist eines der bekanntesten Camps im Okavangodelta. www.sanctuaryretreats.com, buchbar über Abendsonne Afrika, ab 499 Euro die Nacht pro Person (inklusive Vollpension, lokalen Getränken, Buschwanderungen, Pirsch-, Nacht-, Boots- und Mokorofahrten, abhängig von den jeweiligen Camps und Wasserständen), www.abendsonneafrika.de
Jack’s Camp, Makgadikgadi Nationalpark Sie sind vom Aussterben bedroht: die Buschmänner. Im Jack’s Camp im Makgadikgadi Nationalpark wird die faszinierende Kultur der »Sans« lebendig gehalten. Auf einer Wanderung zeigen sie den Camp-Gästen überlebenswichtige Dinge, zum Beispiel, wie man sich im Busch bewegt, Feuer macht, wie sie das Gift für Pfeil und Bogen gewinnen, Fallen bauen und wie man Skorpione fängt. Ebenfalls besonders: Im Nationalpark leben Erdmännchen und die seltenen braunen Hyänen. Das Camp mit seinen zehn Luxuszelten liegt malerisch an einem ausgetrockneten See, von riesigen Baobab-Bäumen umgeben. www.unchartedafrica.com, Bush Legends bietet eine zwölftägige Safari mit drei Übernachtungen im Jack’s Camp an (Stationen: Victoria Falls, Linyanti Wildreservat, Okavangodelta, Makgadikgadi Pans), ab 10.516 Euro pro Person im DZ, www.bushlegends.com
Sandibe Okavango Safari Lodge, Okavangodelta Das Okavangodelta zu besuchen, ohne eine Bootssafari mit dem Mokoro, dem Boot der Einheimischen, zu unternehmen, ist, wie Köln zu besuchen, ohne die Stufen des Doms erklommen zu haben. Denn nur so bekommt man eine andere, unvergessliche Perspektive! Zu sehen gibt es Löwen, Giraffen, Elefanten und die verschiedensten Antilopenarten sowie zahlreiche Vogelspezies. Stolze 349 verschiedene Vogelarten flattern hier umher. Geduld wird mit tollen Fotomotiven und einer einzigartigen Geräuschkulisse belohnt! Die Sandibe Safari Lodge vereint mit ihren acht reetgedeckten Cottages Nachhaltigkeit, Natur, Architektur und Luxus auf 270 Quadratkilometern, also einer Fläche größer als die Stadt Duisburg. Das Gebiet befindet sich an einem Strang des Okavangodeltas, der permanent Wasser führt, und grenzt an den Moremi-Wildpark. www.andbeyondafrica.com, buchbar über Intosol, Preis ab 475 Euro (Januar bis Mai) pro Person/Nacht im Standard-Zeltchalet inklusive Vollpension, Getränken, Game Drives, www.intosol.de
Jao Camp, OkavangoDelta Luxus pur im Busch: Die neun reetgedeckten Luxuszeltsuiten mit je 60 Quadratmetern stehen auf Stelzen und sind nur über erhöhte Holzwege mit dem Lodgebereich verbunden. Jede Suite ist ein Reich für sich, mit einer Lounge, Außendusche und privater Holzveranda mit Blick auf die weiten Ebenen. Und morgens und abends geht es auf die Pirsch mit dem Boot oder zu Fuß. Das Jao Camp befindet sich in einem privaten Reservat auf einer abgeschiedenen Insel im Herzen des Okavangodeltas und grenzt an das Moremi-Wildschutzgebiet. Ideal für Honeymooner! www.wilderness-safaris.com, Suiten ab US-$ 1035 p. Pers./Nacht
Mombo Camp, Moremi-Wildreservat Eine Insel mit neun Zelten: Mitten im Moremi-Wildreservat liegt das elegante Mombo Camp, umgeben von weiten Flutebenen. Versteckt unter den riesigen Schatten der Mangosteen-Bäume stehen die Zeltsuiten, etwa zwei Meter über dem Boden gebaut, damit die Gäste eine gute Übersicht über die weite Ebene und die vorbeiziehenden Elefanten und Büffel haben. Da Safaris in diesem Gebiet nur begrenzt erlaubt sind, ist Mombo eine der exklusivsten Lodges in Botswana und war bereits Schauplatz vieler Filmdokumentationen wegen der hohen Wildkonzentration. www.wilderness-safaris.com, Suiten ab US-$ 1480 p. Pers./Nacht
Vumbura Plains Camp, Okavangodelta Fast wie die Arche Noah: Moorantilopen, Wasserböcke, Flusspferde, Krokodile und Pferdeantilopen, Kudus, Gnus und Kuhantilopen, Impalas, große Herden von Büffeln und Elefanten streifen hier umher, und Raubkatzen wie Löwen, Leoparden, Geparden und Wildhunde können gesichtet werden. Auch eine Vielzahl an Vögeln ist hier beheimatet. Die sechs Chalets sind gemütlich und modern gestaltet mit viel Holz, Glas, hellen Stoffen, und im offenen Badezimmer duscht man mit Blick auf die Flutebene. Vom Angeln bis zu Buschwanderungen hin zu Bootsfahrten – langweilig wird es im Vumbura Plains Camp im Kwedi-Gebiet nie. Urgemütlich wird es nach Sonnenuntergang an der knisternden Feuerstelle und dem funkelnden Sternenhimmel der Savanne über einem. Eben Lagerfeuerromantik mit exotischem Touch! www.wilderness-safaris.com, Preise ab US-$ 1035 pro Person/Nacht
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